



Dachfarben - Wasseranteil |
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Für Farben (sog. Dispersionen) ist Wasser heutzutage ein Lösungsmittel, nicht nur für Dachfarben. Entscheidend ist unter anderem natürlich auch der Wasseranteil in Gramm im Endprodukt. Wasser kostet fast nichts, ich habe aber bei Dachfarben mit hohem Wasseranteil definitiv weniger Beschichtung auf dem Dach. Zu sehen ist das nicht! Ein wenig Stellmittel (Verdickungsmittel) mehr, damit die Farbe «dicker» aussieht, ein paar Pigmente dazu und schon sieht der Laie nichts. Dick wird leider auch mit «Gut» verwechselt. Sonstige Additive in Farben sowie chemische UnverträglichkeitenIn Dachfarben spielen ebenfalls die verwendeten Additive und deren Verträglichkeit untereinander eine Rolle, sowie das Bindemittel als solchem. Die Liste der chemischen Unverträglichkeiten untereinander ist länger als die, der Verträglichkeiten. Dem Farbhersteller helfen hier letztlich auch keine Rechenmodelle oder Computeranimationen, für eine gute Dachfarbe hilft letztendlich nur der praktische Versuch.Fazit:Für eine Dachfarbe von allem nur das Beste nehmen und dann zu hoffen, dass eine supertolle Dachfarbe dabei herauskommt, das funktioniert leider nicht. Chemische Unverträglichkeiten sorgen mit ziemlicher Sicherheit dafür, dass nur Murks und keine Dachfarbe dabei heraus kommt.Was eine gute Farbe für ein Dach vielmehr auszeichnet, ist ihre Ausgewogenheit in der Rezeptur und damit die Verträglichkeit der Komponenten untereinander. Das gilt selbstverständlich für alle Farben und nicht nur für Dachfarben. |
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